outputMit Chefrede per KI generiert
Guten Abend zusammen in der Altonaer Fischauktionshalle,
liebe Kolleginnen und Kollegen aus Produktion und Entwicklung,
lieber Betriebsrat, liebe Standortleitung, liebe Partnerunternehmen.
Schön, dass Sie alle hier sind. Eine Betriebsversammlung in einer Halle, in der normalerweise Fisch versteigert wird – das ist norddeutscher Pragmatismus: wo Platz ist, wird gearbeitet. Und heute versteigern wir nichts, heute vergeben wir. Das „Goldene Zahnrad“.
Und ich darf die Laudatio halten. Als Teammitglied.
Das ist ein bisschen so, als würde der Mitspieler die Medaille überreichen – es fühlt sich richtig an, weil wir wissen, was auf dem Spielfeld passiert.
Bevor ich über Zahlen spreche, ein kurzer Blick auf das, was uns bei HanseTechnik SE stark macht:
Leidenschaft für Präzision.
Und Menschlichkeit im Alltag.
Wer bei uns nachts um drei durch die A3 läuft, sieht das.
Da sitzt niemand mit PowerPoint, da werden Mikrometer gemessen, Lager geölt, Störungen gelöst – und zwischendurch reicht jemand still eine Flasche Wasser rüber, weil die Hände gerade unter der Maschine stecken.
Das ist die Mischung, die uns trägt.
In diesem Jahr geht das „Goldene Zahnrad“ an eine Person, die genau diese Mischung lebt:
Dr. Nina Brandt.
Nina, Sie sind die Kollegin, die morgens um halb sieben im Blaumann in der A3 auftaucht, die Kaffeetasse auf der 5S-Fläche abstellt – natürlich exakt an der Markierung – und eher fragt „Was blockiert euch gerade?“ als „Wo ist mein Report?“.
Wir reden oft von „Exzellenz“, hier kommt die Übersetzung in Alltag:
- OEE-Steigerung um 12 Prozent in Linie A3.
- 15 Prozent kürzere Rüstzeiten mit SMED.
- Und null meldepflichtige Arbeitsunfälle in Bereich 2.
Lassen Sie mich die 12 Prozent einordnen.
Zwölf Prozent OEE sind keine Zahl fürs Poster. Das ist Schichtverlauf, Ausschuss, Tempo, Stillstände. Das ist das Ergebnis von vielen kleinen, klugen Entscheidungen.
Das ist der Moment, in dem eine Bedienerin sagt „Der Anlauf läuft zu hektisch“ – und Nina zuhört, den Startablauf mit dem Team entwirrt, zwei Handgriffe streicht, eine Kennzahl an die Linie holt.
Auf einmal stabilisiert sich der Prozess. Keine große Show. Wirksam.
Die 15 Prozent weniger Rüstzeit mit SMED – das war keine Lean-Schablone aus dem Lehrbuch.
Das war Werkzeug an die Station holen, statt Station zum Werkzeug tragen.
Das war „Warum drehen wir die Reihenfolge nicht um?“
Das war „Wer hat eine Idee, die wir morgen testen?“
Und dann die Stunde später in der Nachtschicht, in der jemand sagt: „Das geht wirklich schneller.“
Solche Sätze sind Gold wert.
Und dann die Null bei den meldepflichtigen Arbeitsunfällen in Bereich 2.
Null. Das ist nicht „Glück“.
Das ist Haltung.
Ich erinnere an Ninas private Challenge: Wer ohne Sicherheitsschuhe in ihre Nähe kommt, bekommt einen Sticker mit „Ich mag Risiken“.
Niemand hat je zwei gesammelt.
Und ja, es gab ernsthafte Diskussionen, ob die Sticker auch in der Verwaltung verteilt werden sollten – ich habe vorsorglich nicht in Halbschuhen bei Nina vorgesprochen.
Diese Sticker sind witzig. Aber sie zeigen etwas:
Sicherheit ist bei uns nicht der lästige Rest, den man abhakt. Sicherheit ist eine Teamleistung.
Die Null ist ein Teamrekord. Und eine Ansage.
Bevor wir weiterreden, lassen Sie uns für einen kurzen Moment dorthin schauen, wo vieles entstanden ist, wofür wir heute klatschen.
Wir haben eine kurze Videoeinspielung aus der Halle A3 vorbereitet – Schichten, Stimmen, kleine Kniffe, die niemand sieht, wenn nur aufs Dashboard geschaut wird.
[Videoeinspielung A3]
Danke an alle, die mit der Kamera vor der Nase gearbeitet haben, als wäre das ganz normal.
Und danke an das Team, das die Kisten nicht aufgeräumt hat, „weil Besuch kommt“, sondern so gezeigt hat, wie es wirklich ist.
Echte Arbeit ist nie steril.
Jetzt könnte ich die ganzen Kürzel noch mal in die Luft werfen – OEE, SMED, 5S, TPM – aber was mich an Ninas Arbeit beeindruckt, ist, dass die Menschen dahinter sichtbarer werden.
Lean ist bei ihr kein Ritual, sondern ein Gespräch.
Wenn Nina etwas durchsetzt, dann nicht, weil es auf Folie 17 steht, sondern weil die Schicht sagt: „Das hilft uns.“
Eine Szene, die mir hängen geblieben ist:
Schichtübergabe an einem Montagmorgen, es ist wuselig, jemand will abreisen, jemand kommt zu spät, die Schichtleitung hat noch nicht alle Werte.
Nina sagt ruhig: „Wir sprechen erst über Störungen, dann über Erfolge, dann über Wünsche.“
Diese Reihenfolge – Störungen, Erfolge, Wünsche – klingt banal.
In der Praxis macht sie den Unterschied zwischen „Wir rennen auseinander“ und „Wir starten gemeinsam“.
Und wie oft hat sie uns alle daran erinnert, dass ein Standard nicht die Kreativität einschränkt, sondern den Kopf frei macht.
Wenn klar ist, wie etwas sicher und gut geht, bleibt Raum für das, was neu ist.
So entstehen echte Verbesserungen.
So entsteht auch Vertrauen.
Ich weiß, wir sind im Maschinenbau nicht die großen Selbstdarsteller.
Wir lassen lieber Ergebnisse sprechen.
Also sprechen wir kurz über Ergebnisse, die sich nicht in Excel spüren lassen:
- Das Lächeln, wenn eine Idee aus der Spätschicht am nächsten Morgen im Ablauf steckt.
- Die Hand auf die Schulter, wenn ein Stop ärgerlich war, aber sauber gemanagt.
- Der ruhige Blick, der sagt: „Wir kriegen das hin.“
Das sind die Momente, in denen Präzision menschlich wird.
Und Menschlichkeit präzise.
Die Betriebsräte unter uns wissen: Kultur lässt sich nicht anordnen.
Sie entsteht im Alltag.
Und die Entwicklung weiß: Gute Lösungen sind selten die, die am meisten glänzen – es sind die, die sich im Betrieb bewähren.
Nina baut Brücken zwischen beidem.
Ich will auch die Partnerunternehmen erwähnen, die heute da sind.
Wenn wir in der A3 schneller rüsten, aber die Teile oder Tools nicht rechtzeitig da sind, hat niemand was gewonnen.
Die 15 Prozent waren auch Ihr Verdienst – verlässliche Termine, saubere Kommunikation, und ja, manchmal die Extrameile über Nacht.
Danke dafür.
Und ein Wort an die Standortleitung:
Sie geben uns den Raum, Dinge auszuprobieren, auch wenn es im ersten Versuch nicht perfekt läuft.
Diese Luft zum Atmen braucht man, wenn man echte Verbesserungen will.
Heute sehen wir, wie gut das funktionieren kann.
Worum geht es am Ende bei diesem Preis?
Das „Goldene Zahnrad“ steht nicht für das größte Rad.
Es steht für das Teil, das alles andere mitnimmt.
So jemand ist Nina.
Sie dreht – und die Bewegung überträgt sich.
Auf Prozesse. Auf Menschen. Auf Ergebnisse.
Wer mit ihr unterwegs ist, kennt diesen Blick: ruhig, fokussiert, leicht ironisch.
Wenn ein Plan nicht funktioniert, kommt kein großes Drama.
Dann kommt: „Okay. Was hat funktioniert? Womit fangen wir als Nächstes an?“
Diese Frage hat uns dieses Jahr mehrmals gerettet.
Ich möchte drei kleine Momente nennen, die nicht auf der Folie stehen, aber viel sagen:
- Woche 12, Nachtschicht, die Rüstzeit hängt. Nina stellt sich an die Linie, hält das Werkzeug, aber mischt sich nicht in die Abläufe, bis die Schichtleitung sie aktiv bittet. Respekt vor Rollen. Wirksamkeit, ohne Bühne.
- Woche 21, ein neuer Kollege im Bereich 2, sichtbar nervös. Nina nimmt sich zehn Minuten, erklärt den Tagesplan, zeigt die Markierungen, macht den Sicherheitsschuh-Sticker-Witz – und bleibt so lange, bis der erste Durchlauf ruhig sitzt. Sicherheit und Humor, Hand in Hand.
- Woche 31, ein Lieferengpass zwingt uns zur Improvisation. Statt langer Mails ruft Nina drei Leute zusammen, malt den Ablauf mit Kreide an die Halle – und am Ende steht eine schlanke Lösung, die später Standard wird. Weniger reden, mehr zeigen.
Das sind die Momente, die Kultur prägen.
Davon hätten wir gern mehr.
Und genau da liegt der Ausblick.
Mit Ninas Lean-Impulsen setzen wir 2026 die digitale Schichtübergabe um – keine Zettelwirtschaft mehr, dafür klare, lebendige Informationen in beiden Richtungen.
Und wir rollen das neue Instandhaltungsboard standortweit aus.
Nicht als Deko, sondern als echtes Arbeitsinstrument: Störungen sichtbar, Verantwortungen klar, Fortschritte nachvollziehbar.
Ich verspreche mir davon genau das, was wir heute feiern: Präzision, die durch Menschen stark wird – und Menschen, die durch Präzision entlastet werden.
Der Maschinenbau lebt von Toleranzen im Mikrometerbereich – und von Toleranz im Miteinander.
Beides gehört zusammen.
Wenn wir beides pflegen, gewinnen wir Zeit, Sicherheit und Qualität.
Dann wirken zwölf Prozent wie eine Startmarke, nicht wie eine Ziellinie.
Gleich ist der feierliche Moment da.
Die Standortleitung wird den Preis überreichen – das „Goldene Zahnrad“.
Vorher noch ein Satz, der mir wichtig ist:
Preise wirken nach. Nicht, weil sie Staub sammeln, sondern weil sie Erinnerungen konservieren.
Wenn Sie das Zahnrad ansehen, Nina, hoffe ich, Sie erinnern sich an das Lachen über den zweiten Sicherheitsschuh-Sticker, der nie vergeben wurde.
An den ersten Versuch, der nicht lief. Und an den zweiten, der lief.
An die Gesichter in der A3, die gesagt haben: „Das fühlt sich gut an.“
Ich habe versprochen, nicht pathetisch zu werden.
Also sage ich es nüchtern:
Wir sind besser geworden, weil Sie uns besser gemacht haben.
Und weil Sie es so getan haben, dass wir es behalten wollen.
Lassen Sie uns diesen Schwung mitnehmen.
2026 ist nicht weit.
Die digitale Schichtübergabe wird nur so gut, wie wir sie gemeinsam machen.
Das Instandhaltungsboard wird nur so ehrlich, wie wir hineinschreiben, was wirklich passiert.
Aber wenn wir es tun wie bisher – offen, pragmatisch, mit Humor – dann werden wir auch dort sagen: „Es läuft.“
Nina, im Namen von HanseTechnik SE, im Namen der A3, im Namen aller, die heute Abend in Sicherheitsschuhen auf gut markierten Flächen stehen:
Danke.
Ich bitte jetzt die Standortleitung auf die Bühne zur Übergabe des „Goldenen Zahnrads“.
[Preisübergabe]
Herzlichen Glückwunsch, Nina.
Und weil gute Momente dokumentiert gehören:
Im Anschluss machen wir den Fototermin mit dem Team Maintenance – hier vorn, einmal mit Preis, einmal mit Sicherheitsschuhen, einmal mit Sticker, wenn Sie darauf bestehen.
Danke an alle, die diesen Weg möglich gemacht haben – in der Produktion, in der Entwicklung, im Betriebsrat, in der Logistik, bei unseren Partnern.
Danke für Präzision.
Danke für Menschlichkeit.
Beides zusammen ist Spitzenleistung.
Einen schönen Abend Ihnen allen.
Und morgen wieder eine gute, sichere Schicht.
Redeversand an: cto@kuchventures.com