outputMit Chefrede per KI generiert
Guten Abend, meine Damen und Herren,
liebe Jury, liebe Branchenkolleginnen und -kollegen, Vertreterinnen und Vertreter der Presse, Partnerunternehmen – und ein besonderer Gruß an Sie, Dr. Julia Berg.
Es ist mir eine große Freude und Ehre, heute hier im Festsaal des Hauses der Wirtschaft in Berlin die Laudatio zu halten.
Wir sind zusammengekommen, um Innovationen zu würdigen, die nicht nur Schlagzeilen machen, sondern unseren Alltag in der Industrie messbar besser, sicherer und nachhaltiger gestalten.
Bevor ich beginne, ein kurzer Service für alle, die heute viel moderieren und viele Namen ansagen: Berg spricht man tatsächlich so aus wie den Berg.
Das passt – denn was wir heute feiern, ist eine Leistung mit Steigung, mit Anstrengung und mit Aussicht.
Ich spreche zu Ihnen als Mitglied der Geschäftsleitung der HansaTech GmbH.
Wir arbeiten seit Jahren an der Schnittstelle von Software und Industrie 4.0, und wir wissen, wie selten die Momente sind, in denen aus einer guten Idee ein belastbarer Standard wird.
Dr. Julia Berg hat uns genau solche Momente geschenkt.
Worum geht es konkret?
Um eine KI-gestützte Predictive-Maintenance-Plattform, die nicht nur im Labor überzeugt, sondern in der rauen Realität der Werkhallen.
Die Zahlen sind so nüchtern wie eindrucksvoll: Bei unseren Pilotkunden konnten die Ausfallzeiten um durchschnittlich 30 Prozent reduziert werden.
Keine Hochglanzfolien, keine hypothetischen Szenarien – echte Anlagen, echte Schichten, echte Einsparungen.
Was dabei leicht übersehen wird: So etwas entsteht nicht in einer Schablone und nicht über Nacht.
Dr. Berg hat ein interdisziplinäres Forschungsteam aufgebaut, das Datenwissenschaft, Maschinenbau, Sicherheits- und Prozesswissen zusammenführt.
Menschen mit unterschiedlichen Sprachen, Denkweisen und Zeittakten – vereint durch ein klares Ziel.
Das Ergebnis ist nicht nur ein Produkt, es ist eine Arbeitsweise, die unserer Branche gut zu Gesicht steht.
Ein Meilenstein in dieser Reise sind 12 Patentanmeldungen in drei Jahren.
Das ist nicht bloß ein Zähler im Geschäftsbericht.
Das ist dokumentierter Erkenntnisgewinn, hart erarbeitet, kritisch geprüft und in der Praxis bewiesen.
Wer je versucht hat, eine robuste Sensorfusion mit adaptiven Modellen über heterogene Anlagenflotten zu legen, weiß, dass zwischen Theorie und Werkstor Welten liegen.
Dr. Berg hat diese Lücke geschlossen – und zwar mit Konsequenz und Augenmaß.
Eine kleine Szene, die mir besonders im Gedächtnis geblieben ist, erzählt viel darüber, wie sie führt.
Beim ersten großen Kundentest – Vorstand anwesend, Uhr tickt – fiel die Internetverbindung aus.
Der Albtraum jedes Demos.
Die meisten von uns hätten wohl hektisch nach einem Hotspot gesucht oder das Meeting vertagt.
Dr. Berg tat etwas anderes: Sie zog ruhig ein paar Blätter aus der Tasche, auf denen sie die Kernmodelle von Hand skizziert hatte – Datenflüsse, Anomaliepfade, Wartungsfenster.
Sie erklärte, warum das System nicht nur „schlau“ ist, sondern vor allem nachvollziehbar.
Am Ende nickte der Vorstand, die Diskussion ging in die Tiefe, und das Vertrauen war da – nicht wegen einer perfekten Live-Demo, sondern weil Klarheit und Verantwortung spürbar wurden.
Genau so gewinnt man in der Industrie.
Wenn wir heute von Innovation sprechen, kommt oft das Wort Tempo.
Dr. Berg hat gezeigt, dass Tempo nur dann sinnvoll ist, wenn es von Ausdauer begleitet wird.
Monatelanges Labeln von Daten, geduldiges Verhandeln um Schnittstellenstandards, Schulungen in Nachtschichten, weil nur dann die Linie steht – das ist der Rhythmus, zu dem sich echte Verbesserungen einstellen.
Und immer verbunden mit Verantwortung: für Datensouveränität, für Arbeitssicherheit, für robuste Systeme, die auch dann funktionieren, wenn die Realität sich nicht an die Spezifikation hält.
Lassen Sie mich auch der Jury danken.
Es ist nicht selbstverständlich, dass technische Exzellenz heute so genau angeschaut und gewürdigt wird.
Sie haben sich durch Prototypen, Feldberichte und Testkorridore gearbeitet – und damit die richtige Messlatte angelegt.
Dank gilt auch den Veranstaltenden des Deutschen Innovationspreises, die diesen Rahmen schaffen und pflegen.
Solche Abende entstehen nicht zufällig, sie sind das Ergebnis verlässlicher Partnerschaften.
Ein paar Worte an die Branchenkolleginnen und -kollegen im Saal:
Wir alle wissen, wie hoch die Hürde ist, wenn man in laufende Produktionsprozesse eingreift.
Der Impuls, die Dinge zu lassen, wie sie sind, ist verständlich – schließlich läuft es ja meistens.
Aber „meistens“ ist nicht gut genug, wenn Lieferketten fragil sind, Energiepreise schwanken und Fachkräfte fehlen.
Dr. Berg hat einen Weg gezeigt, bei dem wir nicht zwischen Effizienz und Transparenz wählen müssen.
Wir können beides haben – sofern wir die Mühe auf uns nehmen, die Modelle erklärbar zu machen und die Instandhaltung mitzunehmen, statt sie zu überfahren.
Ich möchte auch den Partnerunternehmen danken, die den Mut hatten, Pilotumgebungen zu öffnen.
Ohne diese Bereitschaft, Daten und Erfahrungen zu teilen, gäbe es keine 30 Prozent weniger Ausfall.
Es braucht dieses Zusammenspiel, und Dr. Berg hat es mit Umsicht orchestriert: klare Datenschutzregeln, nachvollziehbare Messgrößen, gemeinsames Lernen aus Fehlalarmen.
So wird aus einem Projekt ein Vertrauenstatbestand.
Was bedeutet diese Auszeichnung für die nächsten Jahre?
Aus meiner Sicht ist es ein Startsignal.
Die heute prämierten Ansätze werden zum Industriestandard reifen – nicht, weil sie als „fertig“ gelten, sondern weil sie lernfähig sind.
Wir werden sehen, wie Mittelstand und Forschung noch enger zusammenrücken:
Testfelder, in denen Algorithmen nicht nur entwickelt, sondern auch verantwortungsvoll entlastet werden.
Konsortien, in denen eine gute Idee nicht in Silos stecken bleibt, sondern in die Breite geht.
Und ja, auch neue Partnerschaften, in denen wir Normen, Schnittstellen und Sicherheitsniveaus gemeinsam definieren, statt sie einzeln zu erraten.
Ich habe in den letzten Monaten oft erlebt, wie Dr. Berg Gespräche beendet.
Nicht mit einem Triumph, sondern mit einer Frage: „Was müssen wir wissen, damit Sie im Ernstfall vertrauen?“
Das ist die Haltung, die Standards setzt.
Mut, Dinge zu zeigen, bevor sie perfekt sind.
Ausdauer, sie so lange zu verfeinern, bis sie den Alltag bestehen.
Verantwortung, die Wirkung beim Kunden über die Schlagzeile zu stellen.
Genau dafür erhält sie heute diesen Preis.
Liebe Dr. Berg, im Namen der HansaTech GmbH und – da bin ich mir sicher – im Namen vieler im Raum: Herzlichen Glückwunsch.
Sie haben Maßstäbe gesetzt, an denen wir uns gerne messen lassen.
Ich danke der Jury, den Veranstaltenden und Ihnen allen für Ihre Aufmerksamkeit.
Und jetzt darf ich Sie, Frau Dr. Berg, zu mir auf die Bühne bitten – zur Übergabe der Urkunde und für ein gemeinsames Foto.
Danach freue ich mich auf das Gespräch mit Ihnen und auf viele Fragen aus dem Publikum und von der Presse.
Vielen Dank.
Hinweis für die Organisation: Die Rede wird im Anschluss an cto@kuchventures.com versandt.