outputMit Chefrede per KI generiert
Guten Abend zusammen,
liebe Mitglieder, liebe Mentorinnen und Mentoren,
liebe Workshop-Leitende, Familien, Unterstützerinnen und Unterstützer – und natürlich unsere Sponsoren.
Schön, dass ihr da seid. Es ist gut, euch zu sehen – hier im eigenen Makerspace, mit dem Duft von Holzstaub in der Luft, dem Surren der Maschinen im Hintergrund und diesem besonderen Moment, in dem wir die Projekte des Jahres zeigen, Dinge versteigern, die eine zweite Chance bekommen, und einfach zusammen feiern.
Ich bin Eren Yildirim, Projektkoordinator im MakerLab München e.V.
Heute Abend spreche ich als Teil dieses Teams, das jeden Tag beweist, was möglich ist, wenn man Ideen nicht nur hat, sondern teilt und macht.
Gemeinsam schaffen wir aus Ideen Wirkung – durch Lernen, Teilen und Machen.
Das ist der Satz, den ich heute gerne mit euch verankern möchte.
Nicht als Motto auf einem Poster, sondern als Erfahrung aus diesem Jahr.
Wenn ich auf 2025 zurückblicke, sehe ich viele kleine Momente, die sich zu etwas Großem summieren.
Über 200 Workshops haben wir gemeinsam gestemmt – von ersten Lötpunkten bis zu komplexen CAD-Entwürfen.
Jeder einzelne Workshop war ein Raum, in dem jemand eine Frage hatte und jemand anderes eine Antwort.
Oder zumindest die Geduld, gemeinsam nach der Antwort zu suchen.
Ein Moment, der mir besonders hängen geblieben ist:
In unserem Reparatur-Café saß ein Vater mit seiner Tochter über einem betagten Kassettenrekorder.
Drei Anläufe, zwei gebrochene Fingernägel, ein winziges Riemchen aus dem Ersatzteil-Fundus – und dann dieses Klicken und das Rauschen, bevor die Musik einsetzt.
Die beiden sahen sich an, als hätten sie einen Schatz gehoben.
Und genau so hat es sich angefühlt.
500 Geräte haben wir in diesem Jahr vor dem Müll gerettet.
500 Mal wurde aus „kaputt“ wieder „kann noch“, aus „weg damit“ wurde „weiter nutzen“.
Das ist gelebte Nachhaltigkeit – nicht als Schlagwort, sondern als Schraube, Dichtung, Lötstelle.
Apropos Nachhaltigkeit: Wir haben den 1. Platz beim städtischen Nachhaltigkeitspreis geholt.
Ich weiß noch, wie still es im Raum war, als unser Name fiel.
Und dann dieser kurze Jubel, die Umarmungen, und der Gedanke: Das ist nicht nur ein Pokal.
Das ist Rückenwind – für alles, was wir hier tun.
Drei neue Schulkooperationen haben wir gestartet.
Schülerinnen und Schüler, die hier zum ersten Mal einen Lasercutter sehen, eine Fräse hören, einen 3D-Drucker anfeuern – und merken, dass Technologie nicht kalt sein muss.
Sie kann warm sein, wenn sie geteilt wird.
Und sie kann offen sein, wenn man sie erklärt.
Damit komme ich zu einer kleinen Anekdote, die heute schon so manche zum Lächeln gebracht hat:
Unsere 3D-gedruckte Nikolausfigur ist bei 97 Prozent steckengeblieben.
Filament leer, Uhr tickt, Deadline im Nacken.
Die Kids standen um den Drucker herum, sahen die abgesägte Mütze und sagten: „Das ist Niko-fast.“
Wir haben kurz gelacht, dann haben sie Etiketten gebastelt und Niko-fast für unser Spendenprojekt verkauft – mit großem Erfolg.
Es war kein perfekter Druck.
Aber es war eine perfekte Lektion: Unfertig heißt nicht wertlos.
Unfertig kann der Anfang von etwas Gutem sein – wenn man es teilt.
Heute Abend geht es genau darum.
Wir zeigen, was wir gebaut, repariert, neu gedacht haben.
Wir versteigern Upcycling-Werke, die früher Abfall waren und jetzt Charakter haben.
Und wir sammeln für etwas, das mir persönlich sehr am Herzen liegt: unseren Stipendienfonds.
Unser Spendenziel für heute Abend: 8.000 Euro.
Mit diesem Betrag ermöglichen wir Jugendlichen, unabhängig vom Geldbeutel der Eltern, Zugang zu Workshops, Materialien und Mentoring.
Es sind oft nicht die spektakulären Projekte, die hängen bleiben, sondern die Ersten.
Der erste gelötete Kontakt.
Das erste STL-File, das wirklich so aus dem Drucker kommt, wie man es wollte.
Der erste Abend, an dem man den Raum abschließt und sich denkt: Ich kann das.
Ich möchte an dieser Stelle Danke sagen.
Nicht als Pflichtpunkt, sondern aus vollem Herzen.
Danke an euch Ehrenamtliche.
Über 3.000 Stunden habt ihr in diesem Jahr investiert.
Abende, Wochenenden, spontane Einsätze, wenn irgendwo ein Netzteil gefehlt hat oder eine Gruppe festhing.
Diese Stunden sind sichtbar – in jedem aufgeräumten Regal, in jeder Projekt-Doku, in jedem „Aha“-Moment.
Danke an unsere Mentorinnen und Mentoren.
Ihr nehmt euch Zeit, ihr stellt Fragen, ihr lasst Fehler zu.
Ihr zeigt, dass Kompetenz und Geduld keine Gegensätze sind.
Danke an die Workshop-Leitenden.
Ihr plant, probiert, scheitert, probiert neu – und am Ende gehen Leute nach Hause, die mehr können als vorher.
Das ist Wirkung.
Danke an unsere Sponsoren und Unterstützer.
Euer Vertrauen ist kein Logo auf einer Folie.
Es ist Material auf dem Tisch, Strom in den Maschinen, Sicherheit bei der Miete.
Es ist die Freiheit, nicht jeden Monat zu bangen, sondern zu bauen.
Und danke an die Familien.
Ihr bringt Geduld mit, ihr bringt Essen mit, ihr bringt Kinder mit, die neugierig sind.
Ohne euch wäre dieser Ort halb so lebendig.
Lasst mich noch eine kleine Beobachtung teilen.
Vor ein paar Wochen stand ich spätabends hier, als fast alle weg waren.
Nur zwei Menschen waren noch da.
Die eine hat eine Holzbox abgeschliffen, der andere hat an einer Schaltung gelötet.
Sie kannten sich nicht, aber sie haben sich die Absaugung geteilt und einen Schraubendreher.
Kein großes Wort, keine große Geste.
Nur zwei Menschen, die gleichzeitig arbeiten – und sich dabei den Raum geben.
Ich dachte mir: Genau das sind wir.
Wir bauen nicht nur Dinge, wir bauen Raum.
Raum, in dem aus einer Idee eine Wirkung wird.
Wenn ich auf das nächste Jahr schaue, sehe ich klare Etappen.
2026 werden wir unser Jugendprogramm ausbauen.
Mehr Projektwochen, mehr Open-Source-Material für Schulen, mehr Plätze für junge Menschen, die einfach machen wollen.
Wir werden mehr offene Werkstatttage anbieten – Tage, an denen die Tür weit offensteht und die Lernkurve steil ist.
Wir planen ein Women-in-Tech-Format, weil Vielfalt kein Bonus ist, sondern ein Motor.
Weil andere Perspektiven andere Lösungen ermöglichen.
Und wir wollen einen neuen Lasercutter anschaffen.
Nicht, weil das alte Gerät uns nicht schon gute Dienste geleistet hätte.
Sondern weil der Bedarf gewachsen ist und die Präzision, die wir heute erreichen können, neue Projekte möglich macht.
Es ist ein Werkzeug – aber Werkzeuge entscheiden darüber, welche Träume realistisch sind.
Was brauchen wir dafür?
Euch.
Eure Zeit, eure Spenden, eure Kontakte – und ja, eure Fehler.
Denn Fehler gehören hier dazu.
Wir wollen sie nicht romantisieren, aber wir wollen sie nutzen.
Niko-fast hat uns mehr eingebracht als mancher perfekte Druck – nicht nur Geld, sondern eine Geschichte, die wir weitererzählen.
Heute Abend könnt ihr auf dreierlei Arten helfen:
Erstens, bietet mit bei der Versteigerung unserer Upcycling-Werke.
Jedes Stück hat eine Geschichte – und jedes Gebot schreibt sie weiter.
Zweitens, spendet für den Stipendienfonds.
8.000 Euro sind ambitioniert, aber nicht unrealistisch.
Drittens, meldet euch für einen Mentor:innen-Slot, einen Werkstatttag, eine Schicht im Reparatur-Café.
Wenn jede und jeder von uns ein wenig gibt, werden aus Projekten Programme, aus Ideen Wirkung.
Eine Sache noch zum Thema Wirkung:
Ich wurde neulich gefragt, was ich am häufigsten höre, wenn Menschen das erste Mal hier sind.
Es ist nicht „Wow, krasse Maschine.“
Es ist: „Darf ich?“
Darf ich anfassen?
Darf ich ausprobieren?
Darf ich das lernen?
Und unsere Antwort ist immer dieselbe: Ja. Du darfst.
Aber du musst auch teilen.
Teile dein Wissen, teile das Werkzeug, teile die Verantwortung.
Deshalb passt dieses Format heute – die Weihnachtsfeier mit Projekt-Showcase – so gut zu uns.
Wir zeigen, was wir können, nicht um anzugeben, sondern um abzugeben.
Ideen sind nicht weniger wert, wenn man sie teilt.
Sie werden mehr.
Ich weiß, dass in diesem Raum viele Menschen sitzen, die in diesem Jahr über sich hinausgewachsen sind.
Manche still und leise, andere sichtbar und laut.
Zu beiden möchte ich sagen: Ich sehe das.
Wir sehen das.
Und wir bauen darauf auf.
Für alle, die neu dabei sind:
Nimm dir heute Abend die Zeit, jemanden anzusprechen.
Frag, warum ein Projekt so aussieht, wie es aussieht.
Frag, was schiefging.
Frag, was als Nächstes kommt.
Unsere beste Ressource ist nicht eine Maschine.
Es sind die Fragen, die wir uns stellen.
Zum Schluss noch ein Blick auf das, was uns verbindet.
MakerLab München e.V. ist mehr als ein Ort.
Es ist ein Versprechen.
Das Versprechen, dass Neugier hier nicht belächelt wird.
Dass Lernen hier kein Makel ist.
Dass Teilen hier der Standard ist.
Gemeinsam schaffen wir aus Ideen Wirkung – durch Lernen, Teilen und Machen.
Wenn du heute Abend nur einen Satz mitnimmst, dann diesen.
Lasst uns feiern, was wir erreicht haben:
Über 200 Workshops.
Platz 1 beim städtischen Nachhaltigkeitspreis.
Drei neue Schulkooperationen.
500 Geräte, die weiterleben.
3.000 Stunden Ehrenamt.
Und eine 97-prozentige Nikolausfigur, die uns zu 100 Prozent gezeigt hat, wer wir sind.
Lasst uns anpacken, was vor uns liegt:
Ein starkes Jugendprogramm.
Mehr offene Werkstatttage.
Ein Women-in-Tech-Format, das Türen öffnet.
Ein neuer Lasercutter, der Horizonte erweitert.
Und lasst uns heute Abend unser Spendenziel von 8.000 Euro knacken.
Wenn du spenden oder dich engagieren willst, sprich mich direkt an – oder schreib mir im Anschluss an cto@kuchventures.com.
Jede Zusage, jeder Betrag, jede Stunde zählt.
Danke, dass ihr da seid.
Danke, dass ihr teilt.
Danke, dass ihr macht.
Frohe Weihnachten, einen guten Abend – und jetzt viel Freude beim Stöbern, Staunen, Bieten und Begegnen.